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5 Gründe für Schreibratgeber

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Viele junge Autoren schreiben einfach drauf los. Sie denken, wie wissen, wie man schreibt – schließlich hat man das bereits in der 1. Klasse gelernt.

Nachdem sie auf erste Hürden stoßen und merken, dass ein Buch doch etwas ganz anderes ist als ein Aufsatz oder eine Email, googlen sie ein wenig herum, surfen Pinterest und stoßen auf diverse Schreibblogs wie diesen hier.

Jahrelang habe ich nichts anderes getan. Artikel über das Schreiben zu lesen, ist schon ein enormer Fortschritt und kann dich weit bringen.

Doch seien wir mal ehrlich: Es gibt so viele Blogs da draußen und jeder Artikel enthält andere Tipps. Manche davon wiedersprechen sich, sind sich ähnlich aber irgendwie doch verschieden und jeder Autor nutzt andere Methoden und Strukturen für seine Arbeit. Das kann sehr schnell dazu führen, dass man als Änfanger ziemlich durcheinander gerät.

Wer hat jetzt recht? Welche Methoden soll ich probieren? Alle? So wird man niemals fertig. Artikel sind schnell gelesen, doch die darin genannten Tipps nicht so schnell umgesetzt.

Bei mir führte das dazu, dass ich im Laufe von 2 Jahren für ein und dasselbe Buch mindestens 20 verschiedene Anfänge geschrieben habe. Manchmal war es nur ein Kapitel, einmal waren es aber auch 15. Schließlich habe ich dieses Buch dann aufgegeben, weil ich selbst nicht mehr durchsah.

Und ich habe angefangen, Schreibratgeber zu lesen. Denn:

Schreibratgeber geben dir Struktur

In den Meisten Fällen bieten Schreibratgeber eine Reihe von Tipps, Anwendungsbeispielen und Aufgaben, die alle logisch aufeinander aufbauen und dir dabei helfen, bestimmte Aspekte des Schreibens zu perfektionieren. Die guten Ratgeber lassen es dir dabei noch immer offen, die vorgestellten Übungen und Methoden auf deine Weise umzusetzen.

Sie bieten die einen Leitfaden, dem du folgen kannst. Doch vorallem bieten sie dir Klarheit.

Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Autoren

Meist sind diese Bücher und Kurse von Autoren verfasst, die schon einige Bücher geschrieben haben und somit genau wissen, wovon sie sprechen. Statt also 100 Tipps von ebenso vielen Hobby-Autoren einzuholen, erhältst du Einblick in die Prozesse der Experten. Und diese Einblick sind wesentlich tiefgreifender, als ein Blogbeitrag jemals sein könnte.

Dabei müssen diese Autoren nicht weltbekannt sein. So fand ich Stephen Kings „On Writing“ weniger aufschlussreich als „5,000 Words Per Hour“ von Chris Fox.

Zum einen, weil „On Writing“ den Schreibprozess als ganzes beleuchtet, während Chris Fox über mehrere Bücher verteilt spezifische Schreibprobleme in Angriff nimmt und spezifische Lösungen dazu bietet.

Zum anderen, weil ich niemals einen Stephen King nachahmen könnte. King schreibt Paranomales und Horror, und ist ein alter Schuh im Business. Chris Fox dagegen schreibt Sci-Fi/Fantasy (wie ich) und ist erfolgreich in Selfpublishing unterwegs (so wie ich es irgendwann sein möchte).

Es ist daher wichtig, nicht einfach irgendwelche Ratgeber zum Thema zu lesen, sondern dir welche zu suchen, die zu dir passen. Das kann eine Weile dauern, weshalb es sich lohnt, zunächst mit universalen Themen wie Plotten zu beginnen, bevor man sich zu genre- und veröffentlichungsspezifischeren Themen wie Marketing vorarbeitet.

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Du musst nicht alle Fehler alleine machen

Manchmal reicht es schon zu sehen, dass ein Problem, mit dem man sich immer allein gefühlt hat, auch unter anderen Autoren bekannt ist. Und dass es Lösungen dafür gibt.

Auch Probleme, von denen man nicht mal wusste, dass es sie gibt, können mithilfe von Schreibratgebern gelöst werden.

Insgesamt hilft dir das dabei, schneller besser zu werden. Wenn du auf Blogartikel klickst, dann für gewöhnlich nur, weil du auf eine bestimmte Frage Antworten suchst. Doch in Schreibratgebern erhältst du noch viel mehr als das.

Schreibratgeber sind Investitionen in deine Karriere

Für fast jeden anderen Job macht an eine Ausbildung, Weiterbildungen und vielleicht auch noch das ein oder andere Studium. All das kostet für gewöhnlich wahnsinnig viel Zeit und Geld. Doch das investieren wir, schließlich geht es um unsere Karriere und damit natürlich auch um unsere Zukunft.

Warum also schrecken so viele junge Autoren davor zurück, sich ein paar Schreibratgeber zu kaufen? Als eBook kosten sie meist kaum 3€ und meist schafft man es, sie an 2-3 Abenden zu lesen. Die enthaltenen Informationen, Denkanstöße und Aufgaben sind natürlich nicht ganz so schnell verdaut und umgesetzt, doch insgesamt ist so ein Ratgeber weitaus günstiger (bzgl. Kosten und auch Zeit) als ein 3 Monate langer Fortbildungskurs oder 3-jähriges Studium.

Sicher, man wir mehr als nur diesen einen Schreibenratgeber lesen müssen, um wirklich merkbare Fortschritte zu machen. Doch beginnen wir klein. Jedes Buch und jeder Kurs, den du zum Schreibhandwerk belegst, bringt dich einen Schritt näher zum eigenen Experten-Stutus. Alles, was du dann noch tun musst, ist das Gelernte umzusetzen, dein erstes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen und dann micht dem Zweiten, Dritten und Zehnten fortzusetzen.

Zuversicht

Andere Autoren haben bereits geschafft, was du zu tun versuchst und in ihren Büchern erklären sie dir genau, wie du das auch schaffen kannst.

Das zeigt vorallem eines: Dass es möglich ist.

Und es ist möglich.

Ich bin noch kein Bestseller-Autor und kann auch noch nicht von meinen Büchern leben, doch ich bin zuversichtlich, dass ich diesen Punkt irgendwann erreichen werde. Denn ich weiß, dass dieser Weg für mich möglich ist. Und ich ich werde nicht aufgeben.

Ich werde weiter lernen, weiterhin an mir arbeiten und ich werde irgendwann meine Bücher für gutes Geld verkaufen.

Wenn du diese Zuversicht noch nicht in dir hast; Wenn du dich noch nicht sicher bist, ob du diesen Weg überhaupt bis zu Ende gehen willst, dann ist das nicht schlimm.

Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem Traum er am meisten folgen will. Und wie weit.

Doch wenn du dir sicher bist, dass du ohne das Schreiben nicht du wärst und dass du diesem Traum von einer Autorenkarriere zumindest ein Stück weit folgen willst, dann empfehle ich dir, in diesen Traum zu investieren.

Hier sind meine persönlichen Schreibratgeber-Favoriten (leider alle nur in Englisch verfügbar):

Schreibkurse (in deutsch):

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